Krankmeldung / Krankengeld

Krankmeldung

Wenn Sie krank werden, unternehmen Sie Folgendes:

  • Melden Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber am ersten Krankheitstag krank. Arbeiten Sie über ein Zeitarbeitsfirma, melden Sie sich auch bei Ihr Zeitarbeitsunternehmen.
  • Melden Sie sich telefonisch bei UWV krank (0900-9294 oder von aus Deutschland 0031-888982001).

Nennen Sie dabei die folgenden Daten:

  • Ihr erster Krankheitstag
  • die Krankheitsursache
  • Ihre Versicherungsnummer
  • Name Ihrer deutschen Krankenkasse

Melden Sie sich zum vereinbarten Termin beim UWV-Sozialmediziner. Sie bekommen vorab eine Terminbestätigung, und die Formulare E115 und E116. Mit diese Formulare bestätigen sie Ihre Krankheit beim Arbeitgeber. UWV leitet Ihre Krankmeldung mit die Formulare E115 und E116 an Ihre deutsche Krankenkasse weiter.

 

Krankengeld

Die deutsche Krankenversicherung bezahlt Krankengeld, wenn Sie länger als sechs Wochen krank sind. Ihr Arbeitgeber bezahlt in den ersten sechs Wochen das Gehalt weiter. Das Krankengeld beläuft sich auf 70% des Gehalts. Sie bekommen in einem Zeitraum von 3 Jahren höchstens 1,5 Jahre (78 Wochen) Krankengeld. Das gilt nur, wenn die Ursache der Krankheit die gleiche bleibt. Die ersten 6 Wochen, in denen Ihr Arbeitgeber Ihr Gehalt weiterzahlt, werden diesen 78 Wochen angerechnet.AUFGEPASST: Wenn Sie sich privat versichern müssen, dann müssen Sie auch eine Krankentagegeldversicherung abschließen! Die Kontrolle, ob Sie auch wirklich krank sind, erfolgt durch den UWV in den Niederlanden. Wenn Sie krank werden, melden Sie das direkt Ihrem Arbeitgeber, aber auch dem UWV. Der UWV wird eine Eilkontrolle durchführen und Ihre Krankenversicherung über das Ergebnis informieren. Es ist wichtig, dass Ihr Arbeitgeber über dieses Prozedere Bescheid weiß. Krankengeld wird in Deutschland maximal 72 Wochen lang bezahlt.

Eine freiwillige Versicherung ist die gleiche Versicherung wie eine gesetzliche, Bedingung ist, dass man zuvor gesetzlich versichert gewesen ist. Sie bezahlen für diese Versicherung meistens den Höchstbeitrag. Diese Versicherung wird in der Regel gewählt, wenn jemand im Wechsel gesetzlich und nicht gesetzlich versichert ist. Daneben gibt es die Privatversicherung. Wenn jemand nicht mehr gesetzlich versichert ist, hat er in Deutschland die Wahl zwischen einer freiwilligen Versicherung und einer Privatversicherung. Wenn ein Einwohner der Niederlande in Deutschland arbeitet und damit unter das deutsche System fällt und nicht gesetzlich versichert ist, hat dieser eigentlich keine Wahl hinsichtlich der Krankenversicherung. Wer sich für eine Privatversicherung entscheidet, hat eine gute Krankenversicherung, kann aber in den Niederlanden nicht das WLZ und die Krankenversicherung in Anspruch nehmen. Wer gesetzlich oder freiwillig versichert ist, kann die niederländische Krankenversicherung und das niederländische WLZ in Anspruch nehmen.