Provinzen Groningen, Zeeland und Friesland kein Risikogebiet mehr

Einstufung der Niederlande als Risikogebiet

Seit dem 30. Mai zählen die Niederlande aus deutscher Sicht nicht mehr zu den Hochinzidenzgebieten. Es wird noch von nicht notwendigen Reisen in das jeweils andere Land abgeraten. Seit dem Wochenende haben sich jedoch Änderungen ergeben. Mit Wirkung zum 20. Juni veröffentlichte das Robert Koch-Institut (RKI) eine neue Einteilung von Risikogebieten. Die Provinzen Groningen, Zeeland und Friesland zählen nun nicht mehr zu den Risikogebieten.

Unterscheidung von Risikogebieten in Deutschland

Grundsätzlich wird zwischen normalen Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvariantengebieten unterschieden. Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete, in denen eine besonders hohe Zahl an Neuansteckungen mit SARS-CoV-2 besteht. Virusvariantengebiete sind Risikogebiete, in denen bestimmte Varianten des Coronavirus verbreitet aufgetreten sind.

Die jeweils aktuellen Listen aller drei Risikogebietstypen finden sich auf der Webseite des RKI. Die Provinzen Groningen, Zeeland und Friesland sind seit dem 20. Juni kein Risikogebiet mehr. Die restlichen Provinzen in den Niederlanden zählen derzeit noch zu den normalen Risikogebieten.

Einreise aus einem Risikogebiet

Für die Einreise aus einem Risikogebiet gilt weiterhin, dass Reisende in Deutschland eine 10-tägige Quarantäne einhalten müssen, sich vor der Einreise online über www.einreiseanmeldung.de anmelden und einen negativen Corona-Test vorlegen bzw. nachreichen müssen. Die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen informieren auf ihren Internetseiten über die Vorschriften, die bei Einreise aus einem Risikogebiet zu beachten sind.

Ausnahmen von der Melde-, Quarantäne- und Testpflicht bei Einreise aus den Niederlanden

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland gibt es für bestimmte Personengruppen Ausnahmen von der oben genannten Quarantäne-, Melde- und Testpflicht. Dies gilt für Durchreisende oder für den sogenannten kleinen Grenzverkehr, bei dem man sich weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet bzw. in Deutschland aufhält.

Zudem gelten die Pflichten nicht für Transportmitarbeiter sowie für Grenzpendler. Auch Besuche bei Verwandten ersten Grades oder bei Lebenspartnern sind bis zu 72 Stunden wieder ohne Anmelde- und Quarantänepflicht möglich.

Einen Nachweis über das Vorliegen einer Ausnahme sollte man bei sich führen.

Einreise aus den Provinzen Groningen, Zeeland und Friesland

Da die Provinzen Groningen, Zeeland und Friesland nicht mehr zu den Risikogebieten gehören, entfällt die Melde-, Quarantäne- und Testpflicht für Reisende oder Urlaubsrückkehrer aus diesen Provinzen.

Reisen aus Hochinzidenzgebieten oder Virusvariantengebieten

Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer Einreise nach Deutschland in Hochinzidenzgebieten oder in Virusvariantengebieten aufgehalten haben, gelten andere Regeln. Hinweise hierzu finden sich auf den Internetseiten der jeweiligen Bundesländer.

Reisen in die Niederlande

Deutschland ist mittlerweile aus Sicht der Niederlande mit einem gelben Farbcode belegt worden. Dies hat zur Folge, dass Reisende aus Deutschland in die Niederlande kein negatives PCR – Testergebnis mehr benötigen und auch nicht in Quarantäne müssen. Die Reisehinweise der niederländischen Regierung sind hier zu finden.

 Offizielle Hotlines mit weiteren Informationen:

Niederlande: Publieksinformatienummer der Rijksoverheid: Tel. aus NL: 0800 1351; aus D: +31 (0) 20 205 13 51 (zwischen 8 und 20 Uhr erreichbar)

Niedersachsen: Bürgerhotline: Tel.: +49 (0) 511 120 6000

(montags bis freitags 8 bis 18 Uhr, samstags: 10 bis 15 Uhr)

Nordrheinwestfalen: Bürgerhotline +49 (0) 211 / 9119-1001

(montags bis freitags: 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags: 10-18 Uhr)