von am 03.04.2019

Fünf Prozent der Arbeitnehmer Südlimburgs aus den Nachbarländern

Südlimburg ist die niederländische Region mit dem höchsten Anteil an Arbeitnehmern, die in Deutschland oder Belgien leben. Im Jahr 2016 waren es mehr als fünf Prozent. Das zeigen neue Zahlen des CBS (Centraal Bureau voor de Statistiek) und der statistischen Landesämter in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Die Zahl der Arbeitnehmer, die 2016 aus Deutschland in die Niederlande kamen, um dort zu arbeiten, war deutlich höher als die Zahl derer, die in die entgegengesetzte Richtung pendelten. Aus Deutschland überquerten 36.800 Arbeitnehmer die Grenze für ihre Arbeit in den Niederlanden. Aus den Niederlanden waren fast 10.000 Arbeitnehmer in Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen tätig.

Nord-Limburg hat den größten Anteil an Arbeitnehmern aus Deutschland

Im Norden Limburgs kamen mehr als drei Prozent der Arbeitnehmer aus Deutschland. In den Regionen Twente, Achterhoek, Arnheim/Nimwegen, Midden- und Südlimburg lagen die Werte 2016 zwischen einem und zwei Prozent. Dieser Prozentsatz war in den Regionen auf der anderen Seite der Grenze geringer.

Viele Pendler mit niederländischer Staatsangehörigkeit

Aufgrund der Kombination niederländischer und deutscher Daten ist es möglich, die Nationalität der Grenzgänger zu bestimmen. An der Ostgrenze der Niederlande im Südosten von Drenthe, Twente und der Achterhoek hat die Mehrheit der einreisenden Pendler die niederländische Staatsangehörigkeit. In Nord-Limburg, Südlimburg und Arnheim/Nimwegen haben die meisten einreisenden Arbeitnehmer die deutsche Staatsangehörigkeit. Das sind die „klassischen Grenzgänger“.

In einigen wenigen Regionen haben einige der ankommenden Pendler eine andere Nationalität als die des Wohn- oder Beschäftigungslandes. In Nord-Limburg hat ein erheblicher Anteil der aus Deutschland einreisenden Pendler die polnische Staatsangehörigkeit. Dies gilt auch für die Region Achterhoek.