von Alfred Derks am 08.03.2019

Wenn Unternehmen um Auszubildende werben

5.000 Besucher, 78 Unternehmen, davon 60 Ausbildungsbetriebe: Wenn am Mittwoch, 13. März, von 10 bis 15 Uhr die 13. Klever Job- und Ausbildungsplatzbörse stattfindet, wird es in der Stadthalle Kleve voll. Die Unternehmen stellen sich und ihre Ausbildungsplätze vor, während sich die hauptsächlich jungen Besucher über ihren möglichen künftigen Arbeitgeber informieren können. Eingeladen sind auch niederländische Schüler, die sich vor Ort jedoch nicht nur bei den Betrieben, sondern auch beim GrenzInfoPunkt Rhein-Waal ein Bild vom deutschen Arbeitsmarkt machen können.

Der Arbeitsmarkt hat sich verändert – dieser Meinung sind Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der Wirtschaft & Tourismus Stadt Kleve GmbH, und Barbara Ossyra, Leiterin der Bundesagentur für Arbeit in Wesel. „Früher gab es sehr viele Bewerber auf einen einzigen Ausbildungsplatz. Heutzutage befinden wir uns in einer Situation, dass sich oftmals der Arbeitnehmer bei interessanten Arbeitssuchenden bewerben muss“, so die beiden.

Die 13. Klever Job- und Ausbildungsplatzbörse wartet mit einer Reihe neuer Elemente auf. Zum einen steht auf dem Parkplatz vor der Stadthalle ein Info-Truck der Metall- und Elektro-Industrie, in dem Interessenten auf 40 Quadratmetern einen Einblick in die vielschichtigen und verschiedenen Ausbildungsberufe der Branche erhalten. Zum anderen haben die Besucher erstmals die Möglichkeit, ihre Bewerbungsmappe durch Experten checken zu lassen und an einer Vorstellungsgespräch-Simulation teilzunehmen.

Unter den insgesamt 78 Ausstellern befindet sich auch der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal, der deutschen Besuchern, die Fragen zum Arbeiten in den Niederlanden haben, Rede und Antwort steht. Da auch niederländische Schüler zur 13. Klever Job- und Ausbildungsplatzbörse eingeladen wurden, kann der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal auch sie unterstützen, wenn sie sich für eine Anstellung in Deutschland interessieren.