Homeoffice, Sozialversicherungen und Steuern

Steuerliche Folgen von Homeoffice/Heimarbeit:

Belgien, Deutschland und die Niederlande haben sich in der Frage der Besteuerung der Heimarbeitstage geeinigt. Eine Besteuerung dieser Tage im Beschäftigungsstaat bleibt (befristet) möglich, so dass sie unverändert bleiben kann.

Die Vereinbarungen zwischen den Niederlanden, Deutschland und Belgien finden Sie auf der Website des Belastingdienstes hier>> und des Föderalen Dienstes Finanzen hier>> und hier>>. Von deutscher Seite stellt hier das Bundesfinanzministerium Informationen bereit.

Zusätzlich hat der belgische FÖD Finanzen eine Liste mit FAQ über grenzüberschreitende Arbeit und das Corona-Virus veröffentlicht. Sie umfasst unter anderem Informationen zu Homeoffice, Entsendung und Beamtenregelungen.

Aktueller Sachstand zur Geltung der Vereinbarungen:

  • Update 15. Juni 2021: Die Regelungen zwischen die Niederlande und Belgien und die Niederlande und Deutschland sind bis zum 1. Oktober 2021 verlängert worden.

Sozialversicherungen:

Die Regelungen zur Sozialversicherung in grenzüberschreitenden Situationen während der Corona-Pandemie sehen vor, dass es in dieser Zeit zu keiner Veränderung der Sozialversicherung kommen soll, auch wenn der Arbeitsort nun temporär ins Homeoffice verlegt wurde. In den Niederlanden und Belgien wird diese Maßnahme stillschweigend jeden Monat so lange wie nötig verlängert. In Deutschland soll diese Regelung mindestens bis zum 1. Januar 2022 gelten.

Das ITEM Institut in Maastricht bringt durch eine Gegenüberstellung der geltenden Regelungen in der Region Deutschland – Belgien – Niederlande Klarheit in die heutige Situation: Download Tabelle>>

Informationen der EU über Grenzgänger finden Sie hier>>

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