Elterngeld

In Deutschland gibt es das so genannte Elterngeld. Dies ist eine finanzielle Leistung für junge Eltern, die (teilweise) ihre berufliche Tätigkeit unterbrechen, um ihr Kind zu betreuen. In den ersten 12 bis 24 Monaten nach der Geburt Ihres Kindes haben Sie und Ihr Partner Anspruch auf eine minimale Monatsleistung von € 150,-. Diese Leistung kann auf bis zu € 1800,- pro Monat ansteigen. Das hängt vom Einkommensverlust im Zusammenhang mit der Anzahl der Stunden ab, die Sie oder Ihr Partner weniger arbeiten.

Diese Leistung kann bis zu 28 Monate gezahlt werden, wenn auch der Partner vorübergehend dieselbe Regelung in Anspruch nimmt und Sie Elterngeld+ beantragen. Das Kindergeld wird nicht vom Elterngeld gekürzt oder umgekehrt. Wohl wird Mutterschaftsurlaub gekürzt Für die Regelung ist es egal, ob Ihr Partner in den Niederlanden arbeitet. Falls der Mann in Deutschland arbeitet und die Frau in den Niederlanden, kann bei der Geburt eines Kindes die Frau in den Niederlanden den unbezahlten Elternschaftsurlaub und das deutsche Elterngeld in Anspruch nehmen.

Antrag

Das Elterngeld muss beim Landkreis des Sitzes des Arbeitgebers beantragt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den folgenden Seiten für Grenzgänger, die in Niedersachsen arbeiten und für Grenzgänger, die in Nordrhein-Westfalen arbeiten. Einige Elterngeldstellen bieten Sprechstunden an, bei denen Hilfe beim Ausfüllen der Formulare angeboten wird. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Grenzinfopunkt.

Steuern und Beiträge

Das Elterngeld wird prinzipiell in den Niederlanden besteuert und Sie müssen dafür möglicherweise auch Beiträge für die Volksversicherungen zahlen. Diese Frage hängt davon ab, ob Sie in den Niederlanden oder Deutschland sozialversichert sind und wie hoch die Leistungen aus Deutschland sind. Lassen Sie sich von den Mitarbeitern des Grenzinfopunkts beraten.

Mehr Informationen:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Hier finden Sie
Grenzinfopunke in Ihrer Nähe