Neues zur Sofort- und Überbrückungshilfe in Deutschland

29. Juni 2020

Statt Soforthilfe soll es zeitnah in Deutschland die Überbrückungshilfe geben: Ende Mai 2020 ist die Antragsphase für die Soforthilfe zu Ende gegangen. Die Soforthilfe-Empfänger müssen nun überprüfen, wie groß ihre Finanzierungslücke in den vergangenen drei Monaten tatsächlich war und eine mögliche Differenz zwischen der Soforthilfe und dem ermittelten Liquiditätsengpass zurück überweisen.

Kleine und mittlere Unternehmen, die weiterhin von erheblichen Umsatzeinbrüchen betroffenen, können bald die Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen. Es handelt sich um ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juni bis August 2020. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler, deren Umsätze in den Monaten April und Mai 2020 mindestens 60 Prozent unter Vorjahr lagen.

Die Bundesregierung hat derzeit jedoch noch keine rechtsverbindlichen Richtlinien zum Programm erlassen. Eine Antragstellung ist somit noch nicht möglich. Die Vorbereitungen hierzu laufen derzeit.

Die geplanten Eckpunkte im Überblick finden Sie hier>>

Da der Bund wie schon bei der Soforthilfe keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet und stattdessen auf die Grundsicherung verweist, plant das Land Nordrhein-Westfalen die Überbrückungshilfe des Bundes um eine Pauschale für Lebenshaltungskosten von 1.000 Euro pro Monat für drei Monate für Solo-Selbstständige und Personengesellschaften.

Sobald es konkrete und bindende Informationen zum Verfahren gibt, halten wie Sie hier weiter auf dem Laufenden.

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