Überbrückungshilfe (2. Phase): Unternehmen können Anträge stellen

23. Oktober 2020

Besonders von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffene kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler können jetzt die überarbeitete Überbrückungshilfe des Bundes beantragen. Diese zweite Phase der Überbrückungshilfe umfasst vier Fördermonate von September bis Dezember 2020.

Im Vergleich zur ersten Phase werden mehr Unternehmer von der Förderung profitieren können, da die Zugangsbedingungen erleichtert und die Förderung ausgeweitet wurde.

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen

  • mit entweder einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten,
  • oder einem Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

 Förderhöhe

Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat.

Monatliche Fixkostenerstattung jeweils Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat:

– 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch,

– 60% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70%,

– 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30% und unter 50%

Antragstellung

Förderberechtigte Unternehmen können die Anträge nicht alleine stellen. Sie müssen einen Steuerberater, steuerberatenden Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer kontaktieren und dann in Zusammenarbeit mit diesen den Antrag stellen.

Dafür muss der entsprechende Dienstleister sich auf der bundesweiten Online-Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren. Nach Antragstellung werden die Anträge automatisch an die zuständigen Bewilligungsstellen in den Bundesländern übermittelt. Die Antragsbearbeitung erfolgt dann auf Länderebene.

 

Überbrückungshilfe Plus in NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Bundesprogramm durch die NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt (1. Phase in den Fördermonaten Juni bis August 2020). Hier werden zusätzliche Hilfen in Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.

Das Land NRW erarbeitet derzeit die FAQs zur NRW Überbrückungshilfe Plus.

Sobald diese fertig sind, werden diese hier veröffentlicht.

Überbrückungshilfe in Niedersachsen

Auch Niedersachsen wird die zweite Phase der Überbrückungshilfe des Bundes ergänzen. Niedersächsische Unternehmen aus den folgenden Branchen können demnach mit dem Bewilligungsbescheid aus der Überbrückungshilfe II Fördermittel bei der NBank beantragen:

  • Veranstaltungswirtschaft
  • Schaustellergewerbe
  • Gastronomie

Auch Reisebusunternehmen sowie das Taxi- und Mietwagengewerbes sollen zusätzlich gefördert werden.

 

Weitere Informationen zur Antragstellung und Aufstockung

  • durch das Land NRW finden Sie hier;
    Hotline zur NRW Überbrückungshilfe Plus: Telefon: 0211-7956 4996
  • durch das Land Niedersachsen finden Sie hier.

Die bundesweite Antragsplattform finden Sie hier.

Informationen zur ersten Phase der Überbrückungshilfe finden Sie hier.

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