Unternehmen in den Niederlanden

Unternehmen in den Niederlanden bietet viele Chancen. Wenn Sie in den Niederlanden tätig werden kann das Folgen haben für Ihre Sozialversicherungen und Steuer. Auch kann es Folgen haben für Ihr Personal.

Wollen Sie als selbstständiger Unternehmer in den Niederlanden tätig werden, haben Sie mit den niederländischen Steuergesetzen und dem niederländischen Sozialversicherungssystem zu tun. Wo Sie Steuern zahlen müssen, kommt auf den Einzelfall an. Das hängt mit dem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zusammen, das Deutschland und die Niederlande abgeschlossen haben. Wenn Sie eine ständige Niederlassung in Deutschland haben, dann müssen Sie sehr wahrscheinlich nur in Deutschland Steuern zahlen. Erzielen Sie weniger als 25 % Ihres Einkommens in Deutschland, fallen Sie unter die niederländische Sozialversicherung. Sie sind damit pflichtversichert in die Krankenversicherung und bauen auch eine kleine Alterrente auf.

Als Unternehmer in den Niederlanden tätig zu werden, kann eine komplizierte Angelegenheit sein, darum ist es ratsam, sich vorher in Versicherungsfragen bei einem darauf spezialisierten Wirtschaftsprüfer oder einem Steuerberater zu informieren. Dort kann man Sie auch mit weiteren Informationen zu den Unterschieden bei den steuerlichen Absetzmöglichkeiten etwa eines Firmenwagens versorgen.

Wenn Sie außer Ihrer Unternehmertätigkeit auch noch abhängig beschäftigt sind, entscheidet das Arbeitsverhältnis, wo Sie sozialversichert sind. Die Entscheidung in diesem Zusammenhang ist unabhängig davon, ob Sie auch als Selbstständiger in Deutschland oder den Niederlanden tätig sind.

Außerdem beschäftigen sich auch andere Einrichtungen mit der Begleitung von Unternehmern, die jenseits der Grenze tätig werden möchten. In den Niederlanden können Sie viele Informationen bei der Kamer van Koophandel bekommen, in Deutschland u.a. bei der IHK (Industrie- und Handelskammer) sowie der Kreishandwerkerschaft.