Aktuelle, ehemalige und künftige Grenzpendler, die in Deutschland oder in den Niederlanden wohnen, arbeiten oder studieren, können sich am Dienstag, 30. Juni, von 9 bis 12.30 Uhr (Einlass bis 12 Uhr) bei der Grenzgängersprechstunde des GrenzInfoPunkts Rhein-Waal im GrensInfoPunt Rijn-Waal in Kleve kostenlos zu allen Fragen rund um Arbeiten, Wohnen und Studieren im Nachbarland beraten lassen. Es geht vor allem um Themen wie Steuern, Rente, Sozialversicherung und Krankenversicherung. Die Sprechstunde am 30. Juni ist die letzte vor der Sommerpause, weiter geht es im September.
Vor Ort stehen neben den Experten des GrenzInfoPunkts Fachleute des Bureau voor Duitse Zaken van de Sociale Verzekeringsbank (SVB), des Belastingdienst, des Finanzamts, vom UWV, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters Kleve, der Barmer Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland sowie Gewerkschaften aus beiden Ländern zur Verfügung. Besucher können ohne Termin ins Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) kommen und ihre persönliche Situation individuell und kostenfrei besprechen.
Zusätzliches Angebot für Arbeitssuchende
Wer aktuell (noch) keine Stelle im Nachbarland hat, aber konkret über einen Jobwechsel dorthin nachdenkt, kann das EURES-Sprechstundenangebot nutzen. Das EURES-Team Rhein-Waal unterstützt Arbeitssuchende dabei, berufliche Perspektiven jenseits der Grenze zu finden. Zugleich berät es Arbeitgeber, die Personal aus dem Nachbarland suchen. Am Donnerstag, 9. Juli, findet von 9 bis 13 Uhr eine EURES-Sprechstunde bei der Bundesagentur für Arbeit in Kleve statt. Zwei Wochen später, am 23. Juli, besteht beim UWV in Doetinchem die Möglichkeit, sich persönlich beraten zu lassen. Für diese Sprechstunden ist eine vorherige Terminvereinbarung unter grenzarbeit.eu/erw erforderlich.
Gewerkschaften beraten regelmäßig in Kleve
Die Gewerkschaften sind nicht nur bei der monatlichen Grenzgängersprechstunde dabei, sondern schaffen jeden Dienstagvormittag von 10 bis 12.30 Uhr ein weiteres Beratungsangebot bei der Euregio Rhein-Waal. Dann informieren Vertreter vom DGB sowie den niederländischen Gewerkschaften FNV und CNV unter anderem zu Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung, Tarifverträgen, Sicherheit am Arbeitsplatz und weiteren grenzüberschreitenden Arbeitsfragen.
Für alle Angebote gilt: Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht. Interessierte können sich telefonisch unter +49 (0) 2821-793079 melden oder eine E-Mail an gip@euregio.org schreiben. Wenn eine Situation besonders komplex ist oder mehr Zeit benötigt, stehen die Berater des GrenzInfoPunkts auch für individuelle Einzelgespräche zur Verfügung, die ebenfalls telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden können.
Wohnen in Deutschland, arbeiten in den Niederlanden: Für Arbeitnehmer in der Grenzregion kann der berufliche Schritt ins Nachbarland ganz nah liegen. Sprachliche und kulturelle Hürden spielen meistens keine große Rolle. Und ganz nach niederländischer Manier „einfach mal machen“ ergeben sich neue Chancen und Perspektiven bei einem Job in den Niederlanden. Doch bevor die neue Arbeitsstelle angetreten wird, sind ein paar wichtige Dinge zu beachten und im Vorfeld zu regeln. Besonders, wenn es um Themen wie Krankenversicherung, Sozialversicherung und Rentenbeiträge geht. Wer sich darum nicht rechtzeitig kümmert, kann im Nachhinein eine unerwünschte Überraschung erleben, was erhebliche Kosten nach sich ziehen kann. Um das zu vermeiden, sind die Berater des GrenzInfoPunktes der Euregio Rhein-Waal in Kleve behilflich. Am Dienstag, 28. Oktober 2025, findet die nächste Sprechstunde für Grenzgänger statt, in der sie alle Fragen stellen können.
„Wer jenseits der Grenze arbeitet und auf deutscher Seite wohnt, muss sich normalerweise in den Niederlanden krankenversichern“, erläutert der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal. In den Niederlanden ist das System anders als in Deutschland. Arbeitnehmer müssen sich bei einer niederländischen Krankenkasse anmelden und zahlen den Versicherungsbeitrag selbst vom eigenen Nettolohn. Außerdem wird ein Betrag für den Selbstbehalt festgesetzt, der je nach Krankenkasse variiert. Wenn der Arbeitnehmer einen Nebenjob ausübt oder vermehrt im Homeoffice arbeitet, gibt es ebenfalls einige Aspekte zu beachten. Daher empfiehlt der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal allen ehemaligen, aktuellen und künftigen Grenzgängern, sich individuell beraten zu lassen.
Ein Ort, viele Experten
Zum Beispiel im Rahmen der monatlichen Grenzgängersprechstunde: Hier können sich Interessierte nicht nur umfassend von einem Spezialisten des GrenzInfoPunktes, sondern auch von verschiedenen Partnern beraten lassen. Am 28. Oktober sind von 9 bis 12.30 Uhr Experten der Agentur für Arbeit, ihres niederländischen Pendants UWV, des Jobcenters Stadt Kleve, der Finanzämter beider Länder sowie des BDZ – Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank anwesend. Auch Gewerkschaften und die BARMER Krankenkasse stehen Rede und Antwort.
Die Sprechstunde findet von 9 bis 12.30 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) statt. Es handelt sich um eine offene Sprechstunde. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Weitere Beratungsangebote
Zusätzlich zu den regulären Beratungsterminen findet einmal im Monat eine Sprechstunde bei der Agentur für Arbeit in Kleve statt. Der nächste Termin ist am 6. November von 9 bis 12.30 Uhr. Mehr Informationen unter https://grenzinfo.eu/erw/erw/sprechtage/. Eine Anmeldung zu diesem Termin ist verpflichtend und über das Online-Formular unter www.grenzarbeit.eu/erw/ möglich.
Außerdem können Interessierte jeden Dienstag von 10 bis 12.30 Uhr an einer Gewerkschaftssprechstunde teilnehmen. Vertreter von Fachverbänden aus Deutschland und den Niederlanden unterstützen Arbeitnehmer in sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen. Zudem versorgen sie sie mit Informationen über die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Terminvereinbarung ist telefonisch unter 02821/793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org möglich.
Arbeiten im Nachbarland: Viele EU-Bürgerinnen und -Bürger nutzen diese Möglichkeit. Aber um auf der anderen Seite der Grenze erfolgreich arbeiten zu können, sind einige Kenntnisse erforderlich. Was ist beispielsweise bei Sozialversicherung und Steuern zu beachten? Was beim Arbeitsrecht? Bei letzterem Thema können Gewerkschaften helfen. Am Montag, dem 31. März veranstalten der DGB und die niederländischen Gewerkschaften FNV und CNV, die im Interregionalen Gewerkschaftsrat Rhein-Ijssel zusammengeschlossen sind, eine Informationsveranstaltung für Grenzpendler und Grenzpendlerinnen.
Auf der Veranstaltung wird erläutert, wie die Gewerkschaften Grenzgängerinnen und Grenzgänger bei ihrer (neuen) Arbeit im Nachbarland unterstützen können und an wen sich diese wenden können, um weitere Informationen zu erhalten. Im Anschluss an den Plenarteil besteht bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit, individuelle Fragen an die Expertinnen und Experten von FNV, CNV und DGB zu richten.
Weitere Informationen
Die Gewerkschaftsveranstaltung findet am Montag, den 31. März von 18.30 bis 20.15 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte, die am 31. März verhindert sind, können auch zu einem anderen Zeitpunkt einen Termin vereinbaren. Die Gewerkschaften FNV, CNV und DGB sind jeden Dienstag zwischen 10.00 und 12.30 Uhr in der Euregio Rhein-Waal anwesend, um Fragen von Grenzpendlerinnen und Grenzpendlern zu beantworten. Terminvereinbarungen sind möglich unter +49 (0)2821-793079 oder gip@euregio.org.
Ein toller neuer Job, endlich eine Umschulung oder das lang ersehnte Traumhaus: Das ist nicht nur in Deutschland möglich, sondern auch jenseits der Grenze. Wer in den Niederlanden erfolgreich arbeiten, wohnen oder studieren will, braucht allerdings die richtige Vorbereitung. Dabei hilft der GrenzInfoPunkt der Euregio Rhein-Waal in Kleve. Jeden letzten Dienstag im Monat organisiert die Beratungsstelle eine kostenlose Informationssprechstunde für aktuelle, zukünftige und ehemalige Grenzpendler. Die nächste Sprechstunde findet am 25. März statt.
Unterstützt werden die Berater in den Sprechstunden von Fachleuten der niederländischen Steuerbehörde und des deutschen Finanzamtes, der Agentur für Arbeit und ihres niederländischen Pendants UWV, des Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank, des Jobcenters Kleve, der Barmer Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland sowie Gewerkschaften (FNV, CNV und DGB) aus den Niederlanden und Deutschland. Gemeinsam versorgen sie die anwesenden Grenzpendler mit allen Informationen zu Rente, Sozialversicherung, Kindergeld, Krankenversicherung, Umzug und vielem mehr.
Anmeldung und weitere Informationen
Die Sprechstunde findet am Dienstag, 25. März, von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, Interessierte können während dieser Sprechstunde einfach vorbeikommen. Für einen persönlichen Termin zu einem anderen Zeitpunkt können sie sich an +49 (0)2821-793079 oder gip@euregio.org wenden.
Weitere Sprechtage
Das EURES-Team Rhein-Waal organisiert außerdem zweimal im Monat Sprechstunden für alle, die Fragen zum grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt haben. Interessierte können dazu am 10. April die Agentur für Arbeit in Kleve (Hoffmannallee 11, 47533 Kleve) oder am 24. April die UWV in Doetinchem (Terborgseweg 156, 7005 BD Doetinchem) besuchen. Die Sprechstunden finden jeweils von 9 Uhr bis 13 Uhr statt. Anmeldungen sind über das Kontaktformular möglich: https://grenzarbeit.eu/erw/.
Darüber hinaus findet jeden Dienstag von 10 Uhr bis 12.30 Uhr eine Gewerkschaftssprechstunde (FNV, CNV und DGB) bei der Euregio Rhein-Waal statt. Grenzgänger können hier spezifische Fragen über die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz stellen. Interessierte sollten sich vorab unter 02821-793079 oder gip@euregio.org anmelden.
Einen Überblick über alle Sprechtage im Jahr 2025 findet sich unter https://grenzinfo.eu/erw/erw/de/sprechstunden/.