Ein neues Jahr ist für viele Menschen der ideale Zeitpunkt, um Pläne zu schmieden und gute Vorsätze in konkrete Schritte umzusetzen. Für Einwohner der Grenzregion kann das zum Beispiel bedeuten, endlich eine Arbeitsstelle oder eine Wohnung jenseits der Grenze ins Auge zu fassen. Wer jedoch etwa in Deutschland wohnt und in den Niederlanden arbeitet, sieht sich schnell mit Fragen zu Steuern, sozialer Sicherheit, Krankenversicherung und Rente konfrontiert. Um (potenzielle) Grenzgänger hierbei zu unterstützen, veranstaltet das GrenzInfoPunkt der Euregio Rhein-Waal am Dienstag, 27. Januar, die erste monatliche Grenzgängersprechstunde des Jahres 2026. Die Sprechstunde findet von 9 bis 12 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal in Kleve statt.
Während der Sprechstunde können ehemalige, aktuelle und zukünftige Grenzgänger ihre Fragen rund um Wohnen, Arbeiten und Studieren in Deutschland stellen. Häufige Themen sind unter anderem die Auswirkungen eines ausländischen Arbeitsvertrags auf die Krankenversicherung, das Kindergeld und den Rentenaufbau, aber auch Fragen zur Steuererklärung oder zur Vereinbarkeit von grenzüberschreitender Tätigkeit mit (teilweisem) Arbeiten im Homeoffice. Während der Sprechstunde stehen Fachleute verschiedener deutscher und niederländischer Institutionen für eine Beratung zur Verfügung. Vertreten sind unter anderem das Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank (SVB), der niederländische Belastingdienst, das Finanzamt, das UWV, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Kleve, die Barmer Krankenkasse, die Deutsche Rentenversicherung Rheinland sowie Gewerkschaften aus beiden Ländern.
„Viele Menschen sehen Chancen jenseits der Grenze, sei es beim Wohnen, Arbeiten oder Studieren, wissen aber nicht immer, wo sie anfangen sollen“, so der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal. „Gerade durch eine gute Information im Vorfeld können Grenzgänger Überraschungen vermeiden und den Schritt über die Grenze mit mehr Sicherheit wagen.“
Die Sprechstunde findet von 9 bis 12 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) statt. Es handelt sich um eine kostenlose offene Sprechstunde, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Beratungsmöglichkeiten
Zusätzlich zur monatlichen Sprechstunde bei der Euregio Rhein-Waal bietet das EURES-Team Rhein-Waal monatliche Sprechstunden bei der Agentur für Arbeit in Kleve und beim UWV in Doetinchem an. Die nächsten Termine sind am 5. Februar in Kleve und am 19. Februar in Doetinchem. Für diese Sprechstunden ist eine Anmeldung über das Kontaktformular erforderlich.
Außerdem findet jeden Dienstag von 10 bis 12.30 Uhr eine Gewerkschaftssprechstunde bei der Euregio Rhein-Waal statt. Vertreter von Gewerkschaften aus den Niederlanden und Deutschland beantworten Fragen zu Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Anmeldungen sind telefonisch unter +49 (0)2821-793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org möglich.
Wer lieber einen individuellen Beratungstermin wünscht, kann sich ebenfalls über die o.g. Telefonnummer oder E-Mail-Adresse an den GrenzInfoPunkt Rhein-Waal wenden.
Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, schaut sich meist erstmal in der näheren Umgebung um. Oftmals wird dabei aber eine naheliegende Möglichkeit außer Acht gelassen: eine Anstellung in den Niederlanden, die zahlreiche Chancen mit sich bringt. Es ist allerdings sinnvoll, im Vorfeld einige Fragen zu klären, damit dem Traumjob nichts im Wege steht. Dabei unterstützt der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal in Kleve. Regelmäßig veranstaltet er kostenlose Sprechstunden, die sich an künftige, aktuelle und ehemalige Grenzpendler richten. In den vergangenen Jahren waren die Veranstaltungen gut besucht und wurde der Expertenrat häufig in Anspruch genommen. Der nächste Beratungstermin ist am Dienstag, 30. Januar.
Wo fallen die Steuern an? Wie wirkt sich eine Beschäftigung in den Niederlanden auf das Kindergeld aus? Wie sieht es mit der Krankenversicherung, der Sozialversicherung und der Altersvorsorge aus? Und wie verhält es sich mit dem Arbeiten von zu Hause aus? Wer Antworten auf diese und ähnliche Fragen sucht, ist beim GrenzInfoPunkt Rhein-Waal genau an der richtigen Adresse. Jeden Monat organisiert er eine öffentliche und kostenlose Sprechstunde. Die Experten beraten aktuelle und künftige Grenzarbeiter, aber auch ehemalige Pendler, die in der Vergangenheit im Nachbarland tätig waren und z.B. Anspruch auf eine Rente aus den Niederlanden haben.
Um noch zielgerichteter beraten zu können, wird der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal von seinen Partnern unterstützt: von den Finanzämtern beider Länder, verschiedenen Gewerkschaften, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter Kleve, der niederländischen Arbeitsagentur UWV, dem Bureau Duitse Zaken von der Sociale Verzekeringsbank, der Barmer Krankenkasse und der Deutschen Rentenversicherung Rheinland.
Kostenlose Sprechstunde
Die nächste Grenzgängersprechstunde findet am Dienstag, 30. Januar, von 9 bis 12.30 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal in Kleve statt. Die Beratung erfolgt kostenlos. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Zusätzliche Termine für die Sprechstunden sowie viele weitere nützliche Infos rund ums Arbeiten, Wohnen und Studieren im Nachbarland, finden sich auf der Website www.grenzinfo.eu/erw.
Weitere Beratungsmöglichkeiten
Zusätzlich findet monatlich eine Sprechstunde des EURES-Teams Rhein-Waal zum Thema „Arbeiten im Nachbarland“ bei der Agentur für Arbeit in Kleve statt. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 15. Februar, von 9 bis 12 Uhr. Um eine vorherige Terminvereinbarung per E-Mail an Wesel.Eures@arbeitsagentur.de wird gebeten.
Außerdem können Interessierte jeden Dienstag von 10 bis 12.30 Uhr an einer Gewerkschaftssprechstunde teilnehmen. Vertreter von Fachverbänden aus Deutschland und den Niederlanden unterstützen Arbeitnehmer in sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen und versorgen sie mit Informationen über die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Auch für diese Sprechstunde ist eine Anmeldung telefonisch unter 02821-793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org erforderlich.
Wer einen individuellen Beratungstermin bevorzugt, kann sich ebenfalls an den GrenzInfoPunkt wenden. Die Termine können telefonisch, online oder vor Ort stattfinden. Die Absprachen sind telefonisch unter 02821-793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org möglich.
In Deutschland wohnen und in den Niederlanden arbeiten ist längst keine Ausnahmeerscheinung mehr. Täglich pendeln Tausende deutsche Arbeitnehmer über die Grenze ins Nachbarland. Mit Beginn des neuen Jahres ergeben sich auch neue Richtlinien, die es zu beachten gilt – und in manchen Situationen finanzielle Vorteile bringen. So ist zum 1. Januar 2023 der Mindestlohn in den Niederlanden deutlich gestiegen. Sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden wurde als Ausgleich der gestiegenen Inflation das Kindergeld erhöht. Für Rentnerinnen und Rentner ergeben sich in diesem Jahr beispielsweise neue Regeln beim Hinzuverdienst. Grenzgänger fühlen sich oftmals wie in einem Dschungel aus arbeits- und sozialrechtlichen Fragen. Hier knüpft der GrenzInfoPunkt der Euregio Rhein-Waal an. Einmal pro Monat veranstaltet er eine Grenzgängersprechstunde, in der sich (potenzielle) Grenzpendler über alle Fragen zum Thema Arbeiten und Leben in den Niederlanden informieren können. Die erste Sprechstunde in diesem Jahr findet am Dienstag, 31. Januar, von 9 bis 12.30 Uhr bei der Euregio Rhein-Waal in Kleve statt.
An diesem Vormittag beraten Experten unter anderem zu den Themen Kranken- und Rentenversicherung, Elterngeld, Arbeitssuche und Steuerfragen. Mehrere niederländische und deutsche Organisationen sind mit Fachleuten vor Ort vertreten: die Finanzämter beider Länder, verschiedene Gewerkschaften, die niederländische Arbeitsagentur UWV, das Bureau Duitse Zaken von der Sociale Verzekeringsbank, die deutsche Agentur für Arbeit, die Barmer Krankenkasse und die Deutsche Rentenversicherung Rheinland.
Anmeldung und weitere Informationen
Die nächste Sprechstunde findet am Dienstag, 31. Januar, von 9.00 bis 12.30 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533) in Kleve statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung wird jedoch gebeten. Für jedes Beratungsgespräch ist eine halbe Stunde vorgesehen. Die Anmeldung ist telefonisch unter 02821 793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org möglich.
Zusätzlich zu den regulären Beratungsterminen findet einmal im Monat eine Sprechstunde bei der Agentur für Arbeit in Kleve statt. Der nächste Termin erfolgt am 9. Februar von 9 bis 12 Uhr. Außerdem können Interessierte jeden Dienstag von 10 bis 12.30 Uhr an einer Gewerkschaftssprechstunde teilnehmen. Vertreter von Fachverbänden aus Deutschland und den Niederlanden unterstützen Arbeitnehmer in sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen und versorgen sie mit Informationen über die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Um vorherige Anmeldung wird in beiden Fällen ebenfalls gebeten.
Wer sich lieber mit einem individuellen Termin persönlich beraten lassen möchte, kann sich ebenfalls an den GrenzInfoPunkt wenden. Beratungen können telefonisch, online oder vor Ort stattfinden. Die Terminvereinbarung ist telefonisch unter 02821 793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org möglich.