Das sind wir

Die GrenzInfoPunkte (GIPs) stellen einen unabhängigen, leicht zugänglichen Dienst für Grenzgänger in den deutsch-niederländisch-belgischen Grenzregionen dar. Maßgeschneiderte Informationen werden bereitgestellt und die Mitarbeiter sind mit der Kultur, Sprache und den Systemen auf beiden Seiten der Grenze vertraut. Die Kenntnisse in den Bereichen Steuern, Sozialversicherung und Arbeitsrecht werden durch gemeinsame Schulungen auf dem neuesten Stand gehalten. Die GIPs sind Teil eines großen Netzwerks und die Mitarbeiter haben gute Kontakte zu Fachleuten der Organisationen in allen drei Ländern.

Es gibt folgende Grenzinfopunkte:

  • Euregio Maas-Rhein: Aachen/Eurode (NL/D)
  • Ems Dollart Regio: Bad Nieuweschans (NL/D)
  • EUREGIO: Enschede/Gronau (NL/D)
  • Euregio Rhein-Waal: Kleve (NL/D)
  • Euregio Maas-Rhein: Maastricht (NL/B)
  • euregio rhein-maas-nord: Mönchengladbach (NL/D)
In den Grenzgebieten der Euregio Scheldemond und den Provinzen Noord-Brabant und Antwerpen besteht ein breites Netzwerk von rund 20 kleineren GrenzInfoPunkten.

Ergebnisse:

In 2018 konnten an der D-NL Grenze rund 22.700 Kontakte registriert werden. Die gemeinsame Website www.grenzinfopunkt.eu wird durch rund 93.550 einzelnen Besuchern genutzt.

Zusammenarbeit der Grenzinfopunkte

Die GIPs arbeiten intensiv auf folgenden Gebieten zusammen:
  • ein gemeinsames Logo
  • Website
  • Gemeinsames Registrierungssystem zur Verwaltung von (statistischen) Kundendaten und für den Austausch von Fachinformationen zwischen den Beratern
  • Gemeinsame Qualifizierung (in enger Zusammenarbeit mit den Büros für deutsche und belgische Angelegenheiten, deutschen und niederländischen Finanzämtern und dem Team GWO).
  • Zusammenarbeit mit anderen Instanzen, z.B. mit EURES (insbesondere mit den Servicepunkten für grenzüberschreitende Vermittlung) und EaSI
  • Messen, Präsentationen, Presseaktivitäten

Finanzierung Grenzinfopunkte

Derzeit werden die GIPs noch auf verschiedene Weise finanziert, insbesondere im Rahmen der INTERREG-Programme Deutschland-Niederlande und Vlaanderen-Niederlande. Für einen Überblick wird auf den Bericht “Einheit in der Vielfalt” verwiesen, der 2017 vom „Ministerie van Sociale Zaken en Werkgelegenheid“ in Auftrag gegeben wurde. Pläne für die Zukunft:
  • Mehr Einheit in der Vielfalt anstreben (u.a. Dienstleistungsvertrag).
  • Die (finanzielle) Verwundbarkeit einschränken. Angestrebt wird eine strukturelle Finanzierung der GIPs ab 01. Januar 2021.
  • Weiterentwicklung und Professionalisierung des Grenzinformationssystems (z.B. Qualitätssicherung, verbessertes Kundenkenntnis, Ergebniskontrolle, Signalfunktion, Marketing).