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Aktuelles zum Grenzübertritt zwischen Deutschland und den Niederlanden

11. Juni 2021

Die Rückstufung der Niederlande vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet und die Herabstufung von Deutschland vom Hochrisikogebiet zum Risikogebiet, haben zu vielen Fragen geführt.

Da die Regeln in beiden Ländern unterschiedlich sind, bekommen Sie hier eine Übersicht, was beim jeweiligen Grenzübertritt gilt.

 

Was gilt bei Einreise in die Niederlande?

Die Niederlande haben die Regelungen für Einreisen aus Deutschland erleichtert. Ab den 10.  Juni entfällt für Einreisende aus Deutschland die Pflicht zum Vorlegen eines negativen PCR-Testergebnisses bei einem Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden. Hintergrund ist die Herabstufung Deutschlands vom Hochrisikogebiet (Farbcode orange) zum einfachen Risikogebiet (Farbcode gelb) im niederländischen Bewertungssystem. Für Einreisende gelten dann keine Auflagen mehr – mit Ausnahme der bekannten Abstands- und Hygienevorschriften für jeder in den Niederlanden.

Was gilt bei Einreise nach Deutschland?

Seit dem 30. Mai zählen die Niederlande aus deutscher Sicht nicht mehr zu den Hochinzidenzgebieten. Die Niederlande sind seither normales Risikogebiet.

Unterscheidung von Risikogebieten in Deutschland

Grundsätzlich wird zwischen normalen Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten unterschieden. Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete, in denen eine besonders hohe Zahl an Neuansteckungen mit SARS-CoV-2 besteht. Virusvarianten-Gebiete sind Risikogebiete, in denen bestimmte Varianten des Coronavirus verbreitet aufgetreten sind.

Die jeweils aktuellen Listen aller drei Risikogebietstypen finden sich auf der Webseite des deutschen Robert-Koch-Institus. Die Niederlande zählen jetzt wieder zu den normalen Risikogebieten.

Einreise aus einem Risikogebiet

Für die Einreise aus einem Risikogebiet gilt grundsätzlich, dass Menschen, die aus einem solchen Gebiet kommen, in Deutschland eine 10-tägige Quarantäne einhalten müssen, sich vor Einreise über ein Meldeportal anmelden und einen negativen Corona-Test vorlegen bzw. nachreichen müssen. Ein Verstoß gegen diese Regelungen kann mit bis zu 25.000 € Strafe geahndet werden. Der negative Corona-Test darf höchstens 48 Stunden alt sein oder direkt nach der Einreise durchgeführt worden sein. Das Testergebnis muss in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen und den Vorgaben des Robert-Koch Instituts genügen. Die Quarantänepflicht endet, wenn ein negatives Testergebnis im Anmeldeportal hochgeladen wird bzw. der Nachweis über eine vollständige Impfung oder der Nachweis einer Genesung. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert auf seiner Website über die Anforderungen an die Impf- und Genesenennachweise.

Ausnahmen von der Melde-, Quarantäne- und Testpflicht bei Einreise aus den Niederlanden

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland gibt es für bestimmte Personengruppen Ausnahmen von der oben genannten Quarantäne-, Melde- und Testpflicht. Dies gilt für Durchreisende oder für den sogenannten kleinen Grenzverkehr, bei dem man sich weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet bzw. in Deutschland aufhält.

Zudem gelten die Pflichten nicht für Transportmitarbeiter sowie für Grenzpendler. Auch Besuche bei Verwandten ersten Grades oder bei Lebenspartnern sind bis zu 72 Stunden wieder ohne Anmelde-, Test- und Quarantänepflicht möglich. Einen Nachweis über das Vorliegen einer Ausnahme sollte man bei sich führen.

 

Reisen aus Hochinzidenzgebieten oder Virusvariantengebieten

Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer Einreise nach Deutschland in Hochinzidenzgebieten oder in Virusvariantengebieten aufgehalten haben, gelten andere Regeln. Hinweise hierzu finden sich auf der oben genannten Website des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

Hier finden Sie weitere Informationen:

 

Was ist mit Belgien?

Aus Sicht Deutschlands ist Belgien kein Risikogebiet mehr, es gibt also keine Einschränkungen. Aus sicht der Niederlande gilt Belgien jetzt auch kein Risikogebiet mehr (Grün) und gibt es auch keine Einschränkungen.

Wenn Sie nach Belgien einreisen möchten, finden Sie hier die geltenden Regeln.

 

Weitere Informationen

Hier finden Sie ein praktisches Tool unter welchen Voraussetzungen Sie mit welchem Zweck die Grenze überqueren dürfen. Diese Informationen sind allgemein und nicht rechtlich bindend.

 

Alle Informationen wurden für Sie durch die Mitarbeiter des GIP mit größter Sorgfalt nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt; trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr.

Regelungen und Einstufungen können sich immer wieder ändern. Nehmen Sie Kontakt zu den entsprechenden Behörden auf.

 

Offizielle Hotlines mit weiteren Informationen:

Niederlande: Publieksinformatienummer: Tel. aus NL: 0800 1351; aus D: +31 (0) 20 205 13 51 (zwischen 8 und 20 Uhr erreichbar)

Niedersachsen: Bürgerhotline: Tel.: +49 (0) 511 120 6000
(montags bis freitags 8 bis 18 Uhr, samstags: 10 bis 15 Uhr)

Nordrheinwestfalen: Bürgerhotline +49 (0) 211 / 9119-1001
(montags bis freitags: 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags: 10-18 Uhr, Fronleichnam: 9 bis 14 Uhr)

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