Arbeiten und wohnen in den Niederlanden: Kostenlose Beratung

Wer seinen Traumjob jenseits der Grenze in den Niederlanden gefunden hat, ins Nachbarland ausgewandert ist oder dort studieren möchte, dem stellen sich oftmals zahlreiche Fragen. Wo zahle ich Steuern? Wie sieht es mit Hypothekenzinsen, Renten und Studiengebühren aus? In welchem Land sollte ich eine Krankenversicherung abschließen? Was muss ich der Einfuhr des Autos beachten? Und erhalte ich weiterhin Kindergeld? Die Berater des GrenzInfoPunkts der Euregio Rhein-Waal in Kleve (Deutschland) wissen, was zu tun ist. Am Dienstag, 31. Mai, findet eine weitere Sprechstunde für Grenzgänger statt, in der sie alle Fragen stellen können − wieder am Standort Kleve.

Wenn man seinen Arbeitsplatz oder seinen Wohnsitz in den Niederlanden hat oder dort ein Studium absolviert, ist es sehr wichtig, sich rechtzeitig zu informieren, weiß Carola Schroer, Beraterin beim GrenzInfoPunkt Rhein-Waal. „Es sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Dabei können wir helfen: Wir beraten ehemalige, aktuelle und künftige Grenzgänger und ihre Arbeitgeber kostenlos zum Arbeiten, Leben und Studieren in den Niederlanden. Wir stehen mit allen zuständigen Behörden in Kontakt und können Grenzgänger schnell an die richtigen Ansprechpartner verweisen.“

Im Rahmen der Sprechstunde können sich Interessierte nicht nur umfassend von einem Spezialisten des GrenzInfoPunktes, sondern auch von verschiedenen Partnern beraten lassen. Am 31. Mai sind Experten der Agentur für Arbeit, ihres niederländischen Pendants UWV, des Jobcenters Stadt Kleve, der Finanzämter beider Länder sowie des BDZ – Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank anwesend. Auch Gewerkschaften und die BARMER Krankenkasse stehen Rede und Antwort.

Die Sprechstunde beginnt 9 Uhr und endet um 12.30 Uhr. Sie findet im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24 in Kleve) statt. Pro Experte werden halbstündige Zeitfenster für Beratungen eingerichtet. Dazu ist eine Anmeldung ist erforderlich, sie muss bis zum 30. Mai unter der Telefonnummer 02821/793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org erfolgen. Interessierte sollten im Voraus angeben, mit welchem der oben genannten Partner sie sprechen möchten. Zwischen dem Beratern und Besucher wird ein Spuckschutz aufgebaut.

Zusätzlich zu den öffentlichen Sprechstunden können sich Grenzgänger jederzeit auch telefonisch (02821/793079) an den GrenzInfoPunkt Rhein-Waal wenden. Außerdem findet an jedem ersten Dienstag im Monat eine digitale Sprechstunde statt. Dieser wird in Zusammenarbeit mit dem UWV und der Bundesagentur für Arbeit organisiert. Die Termine für alle Sprechstunden im Jahr 2022 sind auf der Website www.grenzinfo.eu/erw/sprechtage zu finden.

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