Entwicklung eines Fair Mobility Tools in der Grenzpendlerberatung

Am 11. Juni fand die Tagung der Interregionalen Gewerkschaftsräte (IGR) Maas-Rhein, Rhein-IJssel und Schelde-Kempen in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg statt. Frank Thon vom DGB Niederrhein führte an diesem Tag durch die Veranstaltung. Thema war die Vorstellung des Forschungsberichts zur Entwicklung eines Fair Mobility Tools (FMT) in der Grenzpendlerberatung durch das Institute for Transnational and Euregional cross border cooperation and Mobility (ITEM).

ITEM: „Ziel eines FMT ist es, ein Instrument zu entwickeln, das es Arbeitnehmern in der/den Grenzregion/en – zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden – ermöglicht, anhand ihrer eigenen Arbeitssituation auf einfache Weise zu checken, ob ihre Arbeitssituation mit dem gültigen Rechtsvorschriften übereinkommt.“ Die Studie hat gezeigt, dass bereits ein großes Informationsangebot im Internet zu finden ist. Jedoch gibt es kein allumfassendes Tool, das alle Informationen gebündelt zur Verfügung stellt.

In der nachfolgenden Diskussionsrunde wurde deutlich, dass alle Anwesenden ein solches FMT befürworten. Allerdings wurde das Argument angebracht, dass es beispielsweise auch für polnische Grenzarbeiter, die in Deutschland wohnen und in den Niederlanden arbeiten, zu verwenden sein muss. Im weiteren Jahresverlauf werden Gespräche zur Umsetzung und Erstellung geführt. Außerdem geht es darum, den Inhalt zu erstellen. Zum Schluss wurde noch einmal betont, dass es wichtig ist, das FMT in Verbindung mit einem persönlichen Beratungsgespräch einzusetzen, wie sie z.B. die GrenzInfoPunkte anbieten. Zunächst soll das Tool auf niederländische, belgische und deutsche Grenzarbeiter begrenzt sein. Zu einem späteren Zeitpunkt ist jedoch eine Erweiterung um andere Nationalitäten denkbar.

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