von Alfred Derks am 22.03.2019

Dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt einen Schritt nähergekommen

Aufstehen, frühstücken, ab ins Auto und sich auf den Weg zur Arbeit machen: Immer mehr Deutsche überschreiten dabei die Grenze gen Westen – sie arbeiten für ein Unternehmen in den Niederlanden. Regelmäßig stehen ihnen dabei Hindernisse im Weg, die das Arbeiten im Nachbarland in einigen Fällen erschweren. Der GrenzInfoPunkt der Euregio Rhein-Waal hat daher die grenzüberschreitende Plattform Arbeit/dsmarkt Rhein-Waal ins Leben gerufen. Ziel ist es, auf dem Gebiet des grenzüberschreitenden Arbeitens so viele Hindernisse wie möglich aus dem Weg zu räumen, um einen grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zu schaffen.

Deutsche und niederländische Arbeitgeberverbände, Agenturen für Arbeit, Behörden und Bildungseinrichtungen unterzeichnen aus diesem Grund in Kürze eine Absichtserklärung. Damit erklären sie sich bereit, eine langfristige Zusammenarbeit im Rahmen der Plattform Arbeit/dsmarkt Rhein-Waal einzugehen. Am Mittwoch, 20. März, trafen sich alle deutschen und niederländischen Partner bei der Euregio Rhein-Waal in Kleve, um den Inhalt der Absichtserklärung zu besprechen. Auch die konkrete Vorgehensweise der Plattform Arbeit/dsmarkt Rhein-Waal wurde diskutiert.

Arbeitsgruppen

Im Anschluss an die Startveranstaltung, die am 24. Januar im Burgers‘ Zoo stattfand, werden Arbeitsgruppen in den Aktionsfeldern „Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung“, „Bildung“ und „Information, Marketing und PR“ gebildet. Teil der Arbeitsgruppen sind jeweils verschiedene Experten. Mit ihrer Erfahrung und Expertise können sie einen wertvollen Beitrag dazu leisten, die Plattform Arbeit/dsmarkt Rhein-Waal konkret zu gestalten. Auf Basis einer Reihe strategischer Ziele sollen sie spezifische Maßnahmen entwickeln – mit dem Ziel, letztendlich einen grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zu schaffen.