Aktuelle, ehemalige und künftige Grenzpendler, die in Deutschland oder in den Niederlanden wohnen, arbeiten oder studieren, können sich am Dienstag, 30. Juni, von 9 bis 12.30 Uhr (Einlass bis 12 Uhr) bei der Grenzgängersprechstunde des GrenzInfoPunkts Rhein-Waal im GrensInfoPunt Rijn-Waal in Kleve kostenlos zu allen Fragen rund um Arbeiten, Wohnen und Studieren im Nachbarland beraten lassen. Es geht vor allem um Themen wie Steuern, Rente, Sozialversicherung und Krankenversicherung. Die Sprechstunde am 30. Juni ist die letzte vor der Sommerpause, weiter geht es im September.
Vor Ort stehen neben den Experten des GrenzInfoPunkts Fachleute des Bureau voor Duitse Zaken van de Sociale Verzekeringsbank (SVB), des Belastingdienst, des Finanzamts, vom UWV, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters Kleve, der Barmer Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland sowie Gewerkschaften aus beiden Ländern zur Verfügung. Besucher können ohne Termin ins Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) kommen und ihre persönliche Situation individuell und kostenfrei besprechen.
Zusätzliches Angebot für Arbeitssuchende
Wer aktuell (noch) keine Stelle im Nachbarland hat, aber konkret über einen Jobwechsel dorthin nachdenkt, kann das EURES-Sprechstundenangebot nutzen. Das EURES-Team Rhein-Waal unterstützt Arbeitssuchende dabei, berufliche Perspektiven jenseits der Grenze zu finden. Zugleich berät es Arbeitgeber, die Personal aus dem Nachbarland suchen. Am Donnerstag, 9. Juli, findet von 9 bis 13 Uhr eine EURES-Sprechstunde bei der Bundesagentur für Arbeit in Kleve statt. Zwei Wochen später, am 23. Juli, besteht beim UWV in Doetinchem die Möglichkeit, sich persönlich beraten zu lassen. Für diese Sprechstunden ist eine vorherige Terminvereinbarung unter grenzarbeit.eu/erw erforderlich.
Gewerkschaften beraten regelmäßig in Kleve
Die Gewerkschaften sind nicht nur bei der monatlichen Grenzgängersprechstunde dabei, sondern schaffen jeden Dienstagvormittag von 10 bis 12.30 Uhr ein weiteres Beratungsangebot bei der Euregio Rhein-Waal. Dann informieren Vertreter vom DGB sowie den niederländischen Gewerkschaften FNV und CNV unter anderem zu Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung, Tarifverträgen, Sicherheit am Arbeitsplatz und weiteren grenzüberschreitenden Arbeitsfragen.
Für alle Angebote gilt: Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht. Interessierte können sich telefonisch unter +49 (0) 2821-793079 melden oder eine E-Mail an gip@euregio.org schreiben. Wenn eine Situation besonders komplex ist oder mehr Zeit benötigt, stehen die Berater des GrenzInfoPunkts auch für individuelle Einzelgespräche zur Verfügung, die ebenfalls telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden können.
In der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden gehört grenzüberschreitendes Wohnen, Arbeiten und Studieren zum Alltag. Damit verbunden sind jedoch häufig komplexe Fragen – etwa zu Steuern, Rentenansprüchen, sozialer Sicherung oder Krankenversicherung in beiden Ländern. Um hier Orientierung zu geben, bietet der GrenzInfoPunkt der Euregio Rhein-Waal am Dienstag, 28. April, von 9 bis 12.30 Uhr eine kostenlose offene Sprechstunde für Grenzpendler an.
Im Rahmen der Sprechstunde stehen Fachleute verschiedener deutscher und niederländischer Institutionen für individuelle Beratungen zur Verfügung. Vertreten sind unter anderem das Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank (SVB), der Belastingdienst, das Finanzamt, UWV, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Kleve, die Barmer Krankenkasse, die Deutsche Rentenversicherung Rheinland sowie Gewerkschaften aus beiden Ländern.
Die Sprechstunde richtet sich sowohl an ehemalige als auch an aktuelle und zukünftige Grenzpendler. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Fragen zur Krankenversicherung in Deutschland und den Niederlanden, zu Rentenansprüchen in beiden Ländern, zu Kindergeld und weiteren Leistungen der sozialen Sicherung sowie zu steuerlichen Regelungen bei grenzüberschreitenden Erwerbseinkünften.
Das Beratungsangebot kann am 28. April findet von 9 bis 12.30 Uhr (Einlass bis 12 Uhr) im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) in Anspruch genommen werden. Eine Vorabanmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Beratungsangebote
Zusätzlich zur monatlichen Sprechstunde beim GrenzInfoPunkt organisiert das EURES-Team Rhein-Waal regelmäßig Sprechtage an anderen Standorten in der Grenzregion. So finden zum Beispiel monatliche Beratungstermine bei UWV in Doetinchem sowie bei der Agentur für Arbeit in Kleve statt. Die nächsten Sprechtage sind am 7. Mai in Kleve und am 21. Mai in Doetinchem. Termine können über das Kontaktformular unter grenzarbeit.eu/erw vereinbart werden.
Darüber hinaus gibt es jeden Dienstag von 10 bis 12.30 Uhr eine Gewerkschaftssprechstunde beim GrenzInfoPunkt. Vertreter deutscher und niederländischer Gewerkschaften beantworten Fragen zu Arbeitsbedingungen, sozialer Sicherung sowie zu Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.
Für diese Sprechstunde ist eine Anmeldung erforderlich – telefonisch unter +49 (0)2821-793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org.
Für besonders komplexe oder sehr spezifische Fragestellungen besteht zudem die Möglichkeit, ein individuelles Beratungsgespräch zu vereinbaren. Hierfür können Interessierte ebenfalls das oben genannte Telefon oder die E-Mail-Adresse nutzen.
Informationsveranstaltungen zu deutscher Rente und grenzüberschreitendem Erbrecht
Niederländische Arbeitnehmer, die in Deutschland rentenversichert sind oder waren, erhalten Antworten auf ihre individuellen Fragen zur deutschen Altersversorgung am Mittwoch, 22. April, von 19.30 bis 21.30 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal. In einer Informationsveranstaltung stellen der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal und die Deutsche Rentenversicherung Rheinland die wichtigsten Punkte zur deutschen Altersrente vor. Zudem wird die Erwerbsminderungsrente erläutert – eine Leistung, die bei (teilweiser) Erwerbsminderung vor Erreichen der Regelaltersgrenze gewährt werden kann.
Die Deutsche Rentenversicherung präsentiert darüber hinaus ihre Onlinedienste und informiert über die Möglichkeiten, persönliche Beratungstermine zu vereinbaren. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Grenzpendler und findet in deutscher Sprache statt.
Interessierte können sich bis einschließlich 19. April unter +49 (0)2821-793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org anmelden.
Die GrenzInfoPunkte entlang der deutsch-niederländischen Grenze bieten außerdem regelmäßig gemeinsame Webinare für Grenzpendler an. Am 18. Mai sind zwei Online-Veranstaltungen zum Thema grenzüberschreitendes Erbrecht geplant. Weitere Informationen dazu finden Interessierte auf der Website der GrenzInfoPunkte unter 2026.grenzinfo.eu/erw/.
Wohnen in Deutschland, arbeiten in den Niederlanden: Für Arbeitnehmer in der Grenzregion kann der berufliche Schritt ins Nachbarland ganz nah liegen. Sprachliche und kulturelle Hürden spielen meistens keine große Rolle. Und ganz nach niederländischer Manier „einfach mal machen“ ergeben sich neue Chancen und Perspektiven bei einem Job in den Niederlanden. Doch bevor die neue Arbeitsstelle angetreten wird, sind ein paar wichtige Dinge zu beachten und im Vorfeld zu regeln. Besonders, wenn es um Themen wie Krankenversicherung, Sozialversicherung und Rentenbeiträge geht. Wer sich darum nicht rechtzeitig kümmert, kann im Nachhinein eine unerwünschte Überraschung erleben, was erhebliche Kosten nach sich ziehen kann. Um das zu vermeiden, sind die Berater des GrenzInfoPunktes der Euregio Rhein-Waal in Kleve behilflich. Am Dienstag, 28. Oktober 2025, findet die nächste Sprechstunde für Grenzgänger statt, in der sie alle Fragen stellen können.
„Wer jenseits der Grenze arbeitet und auf deutscher Seite wohnt, muss sich normalerweise in den Niederlanden krankenversichern“, erläutert der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal. In den Niederlanden ist das System anders als in Deutschland. Arbeitnehmer müssen sich bei einer niederländischen Krankenkasse anmelden und zahlen den Versicherungsbeitrag selbst vom eigenen Nettolohn. Außerdem wird ein Betrag für den Selbstbehalt festgesetzt, der je nach Krankenkasse variiert. Wenn der Arbeitnehmer einen Nebenjob ausübt oder vermehrt im Homeoffice arbeitet, gibt es ebenfalls einige Aspekte zu beachten. Daher empfiehlt der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal allen ehemaligen, aktuellen und künftigen Grenzgängern, sich individuell beraten zu lassen.
Ein Ort, viele Experten
Zum Beispiel im Rahmen der monatlichen Grenzgängersprechstunde: Hier können sich Interessierte nicht nur umfassend von einem Spezialisten des GrenzInfoPunktes, sondern auch von verschiedenen Partnern beraten lassen. Am 28. Oktober sind von 9 bis 12.30 Uhr Experten der Agentur für Arbeit, ihres niederländischen Pendants UWV, des Jobcenters Stadt Kleve, der Finanzämter beider Länder sowie des BDZ – Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank anwesend. Auch Gewerkschaften und die BARMER Krankenkasse stehen Rede und Antwort.
Die Sprechstunde findet von 9 bis 12.30 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) statt. Es handelt sich um eine offene Sprechstunde. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Weitere Beratungsangebote
Zusätzlich zu den regulären Beratungsterminen findet einmal im Monat eine Sprechstunde bei der Agentur für Arbeit in Kleve statt. Der nächste Termin ist am 6. November von 9 bis 12.30 Uhr. Mehr Informationen unter https://grenzinfo.eu/erw/erw/sprechtage/. Eine Anmeldung zu diesem Termin ist verpflichtend und über das Online-Formular unter www.grenzarbeit.eu/erw/ möglich.
Außerdem können Interessierte jeden Dienstag von 10 bis 12.30 Uhr an einer Gewerkschaftssprechstunde teilnehmen. Vertreter von Fachverbänden aus Deutschland und den Niederlanden unterstützen Arbeitnehmer in sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen. Zudem versorgen sie sie mit Informationen über die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Terminvereinbarung ist telefonisch unter 02821/793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org möglich.
Ein toller neuer Job, endlich eine Umschulung oder das lang ersehnte Traumhaus: Das ist nicht nur in Deutschland möglich, sondern auch jenseits der Grenze. Wer in den Niederlanden erfolgreich arbeiten, wohnen oder studieren will, braucht allerdings die richtige Vorbereitung. Dabei hilft der GrenzInfoPunkt der Euregio Rhein-Waal in Kleve. Jeden letzten Dienstag im Monat organisiert die Beratungsstelle eine kostenlose Informationssprechstunde für aktuelle, zukünftige und ehemalige Grenzpendler. Die nächste Sprechstunde findet am 25. März statt.
Unterstützt werden die Berater in den Sprechstunden von Fachleuten der niederländischen Steuerbehörde und des deutschen Finanzamtes, der Agentur für Arbeit und ihres niederländischen Pendants UWV, des Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank, des Jobcenters Kleve, der Barmer Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland sowie Gewerkschaften (FNV, CNV und DGB) aus den Niederlanden und Deutschland. Gemeinsam versorgen sie die anwesenden Grenzpendler mit allen Informationen zu Rente, Sozialversicherung, Kindergeld, Krankenversicherung, Umzug und vielem mehr.
Anmeldung und weitere Informationen
Die Sprechstunde findet am Dienstag, 25. März, von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, Interessierte können während dieser Sprechstunde einfach vorbeikommen. Für einen persönlichen Termin zu einem anderen Zeitpunkt können sie sich an +49 (0)2821-793079 oder gip@euregio.org wenden.
Weitere Sprechtage
Das EURES-Team Rhein-Waal organisiert außerdem zweimal im Monat Sprechstunden für alle, die Fragen zum grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt haben. Interessierte können dazu am 10. April die Agentur für Arbeit in Kleve (Hoffmannallee 11, 47533 Kleve) oder am 24. April die UWV in Doetinchem (Terborgseweg 156, 7005 BD Doetinchem) besuchen. Die Sprechstunden finden jeweils von 9 Uhr bis 13 Uhr statt. Anmeldungen sind über das Kontaktformular möglich: https://grenzarbeit.eu/erw/.
Darüber hinaus findet jeden Dienstag von 10 Uhr bis 12.30 Uhr eine Gewerkschaftssprechstunde (FNV, CNV und DGB) bei der Euregio Rhein-Waal statt. Grenzgänger können hier spezifische Fragen über die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz stellen. Interessierte sollten sich vorab unter 02821-793079 oder gip@euregio.org anmelden.
Einen Überblick über alle Sprechtage im Jahr 2025 findet sich unter https://grenzinfo.eu/erw/erw/de/sprechstunden/.
Die Abiturprüfung: Für viele Schülerinnen und Schüler ist sie ein echter Meilenstein und der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Doch viele angehende Abiturienten stehen vor der Herausforderung, sich entscheiden zu müssen, wie genau er aussieht. Möchte ich eine Ausbildung starten oder ein Studium beginnen? Und wenn ja, welcher Studiengang soll es genau werden? Möchte ich in Deutschland studieren oder sind eventuell die Niederlande eine Option? Keine leichte Entscheidung, schließlich beeinflusst sie den künftigen Lebens- und Berufsweg maßgeblich. Wer sich zum Thema Studieren in den Niederlanden informieren möchte, kann am Samstag, 7. Oktober, den Deutsch-Niederländischen Euregio-Hochschultag in Kleve besuchen. Veranstalter ist die Euregio Rhein-Waal.
Welche Studienangebote gibt es überhaupt jenseits der Grenze? Welche Hochschulen und Universitäten stehen zur Auswahl? Und wie verhält es sich mit den Studiengebühren? „Beim Deutsch-Niederländischen Euregio-Hochschultag können sich deutsche und niederländische Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten im Nachbarland informieren“, erklärt Marco Flipse von der Euregio Rhein-Waal. Am Samstag, 7. Oktober, präsentieren sich insgesamt neun Fachhochschulen und Universitäten aus beiden Ländern vor Ort und stellen ihre Studiengänge vor. Weitere Infos zu den anwesenden Bildungseinrichtungen finden Studieninteressierte und deren Eltern auf www.euregio-hochschultag.eu.
Gut gerüstet ins Nachbarland
Während des Hochschultags finden mehrere Präsentationen statt, die den Studierenden einen besseren Überblick über das Studium im Nachbarland geben sollen. Sie erhalten Tipps zum Studium in Deutschland und den Niederlanden sowie zu Themen wie Studienfinanzierung und Wohnraum für Studierende. Die Unterschiede zwischen dem niederländischen und deutschen Bildungssystem werden ebenso angesprochen wie die Anerkennung von Abschlüssen und Stipendienanträge. Außerdem geben Studierende einen persönlichen Einblick in das Studium im Nachbarland.
Anmeldung und weitere Informationen
Wer am Samstag, 7. Oktober 2023, von 10 bis 14 Uhr am Deutsch-Niederländischen Euregio-Hochschultag teilnehmen möchte, kann ohne Anmeldung das Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) besuchen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Das vollständige Programm findet sich in Kürze auf www.euregio-hochschultag.eu.
Wer seinen Traumjob jenseits der Grenze in den Niederlanden gefunden hat, ins Nachbarland ausgewandert ist oder dort studieren möchte, dem stellen sich oftmals zahlreiche Fragen. Wo zahle ich Steuern? Wie sieht es mit Hypothekenzinsen, Renten und Studiengebühren aus? In welchem Land sollte ich eine Krankenversicherung abschließen? Was muss ich der Einfuhr des Autos beachten? Und erhalte ich weiterhin Kindergeld? Die Berater des GrenzInfoPunkts der Euregio Rhein-Waal in Kleve (Deutschland) wissen, was zu tun ist. Am Dienstag, 31. Mai, findet eine weitere Sprechstunde für Grenzgänger statt, in der sie alle Fragen stellen können − wieder am Standort Kleve.
Wenn man seinen Arbeitsplatz oder seinen Wohnsitz in den Niederlanden hat oder dort ein Studium absolviert, ist es sehr wichtig, sich rechtzeitig zu informieren, weiß Carola Schroer, Beraterin beim GrenzInfoPunkt Rhein-Waal. „Es sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Dabei können wir helfen: Wir beraten ehemalige, aktuelle und künftige Grenzgänger und ihre Arbeitgeber kostenlos zum Arbeiten, Leben und Studieren in den Niederlanden. Wir stehen mit allen zuständigen Behörden in Kontakt und können Grenzgänger schnell an die richtigen Ansprechpartner verweisen.“
Im Rahmen der Sprechstunde können sich Interessierte nicht nur umfassend von einem Spezialisten des GrenzInfoPunktes, sondern auch von verschiedenen Partnern beraten lassen. Am 31. Mai sind Experten der Agentur für Arbeit, ihres niederländischen Pendants UWV, des Jobcenters Stadt Kleve, der Finanzämter beider Länder sowie des BDZ – Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank anwesend. Auch Gewerkschaften und die BARMER Krankenkasse stehen Rede und Antwort.
Die Sprechstunde beginnt 9 Uhr und endet um 12.30 Uhr. Sie findet im Forum der Euregio Rhein-Waal (Emmericher Straße 24 in Kleve) statt. Pro Experte werden halbstündige Zeitfenster für Beratungen eingerichtet. Dazu ist eine Anmeldung ist erforderlich, sie muss bis zum 30. Mai unter der Telefonnummer 02821/793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org erfolgen. Interessierte sollten im Voraus angeben, mit welchem der oben genannten Partner sie sprechen möchten. Zwischen dem Beratern und Besucher wird ein Spuckschutz aufgebaut.
Zusätzlich zu den öffentlichen Sprechstunden können sich Grenzgänger jederzeit auch telefonisch (02821/793079) an den GrenzInfoPunkt Rhein-Waal wenden. Außerdem findet an jedem ersten Dienstag im Monat eine digitale Sprechstunde statt. Dieser wird in Zusammenarbeit mit dem UWV und der Bundesagentur für Arbeit organisiert. Die Termine für alle Sprechstunden im Jahr 2022 sind auf der Website www.grenzinfo.eu/erw/sprechtage zu finden.
Chancenreich: Ein Studium in den Niederlanden
Wie geht es nach dem Abitur weiter? Eine Frage, die sich viele junge Menschen stellen, die im kommenden Jahr die (Fach-)Hochschulreife erlangen. Wer sich für ein Studium interessiert, für den kann sich bei der Suche nach dem passenden Studienplatz auch ein Blick in die Niederlande lohnen. Welche Hochschulen und Studiengänge es dort gibt und worauf man im Nachbarland achten sollte, erfahren interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern beim Deutsch-Niederländischen Hochschultag der Euregio Rhein-Waal. Sie können die Veranstaltung am Samstag, 13. November, ab 10 Uhr sowohl vor Ort in Kleve besuchen als auch digital teilnehmen.
„Der Besuch vermittelt den Schülerinnen und Schülern einen sehr guten Überblick über die Chancen, die ein Studium in der Grenzregion bietet – sowohl auf deutscher als auch auf niederländischer Seite.“, erklärt Marco Flipse von der Euregio Rhein-Waal. Insgesamt fünf Hochschulen präsentieren sich und ihre Studiengänge vor Ort. Zudem finden sich auf der Website www.euregio-hochschultag.eu ausführliche Informationen verschiedener Hochschulen und Universitäten aus der Grenzregion.
In verschiedenen Vorträgen erfahren die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes über ein Studium auf der anderen Seite der Grenze. Zunächst erhalten sie Tipps zum Studieren in Deutschland und in den Niederlanden, beispielsweise Bewerbungsfristen, Finanzierung, Wohnen, Krankenversicherung – aber auch die Zeit nach dem Studium, die meist schneller kommt, als man denkt. Anschließend geben Studierende aus beiden Ländern aus erster Hand einen Einblick in ein Studium im Nachbarland. Außerdem werden die Unterschiede im deutschen und niederländischen Bildungssystem erläutert. Und wer nicht studieren möchte, der kann dennoch praktische Tipps erhalten, denn die Bundesagentur für Arbeit informiert allgemein zu den (Ausbildungs-)Chancen auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt.
Anmeldung und weitere Infos
Wer am Samstag, 13. November, von 10 bis 14.30 Uhr am Deutsch-Niederländischen Hochschultag teilnehmen möchte, kann sich über das Anmeldeformular auf der Website www.euregio-hochschultag.eu oder per E-Mail an gip@euregio.org anmelden. Vor Ort (Emmericher Straße 24, 47533 Kleve) kann die Euregio Rhein-Waal aufgrund der Corona-Regelungen nur eine beschränkte Anzahl an Personen empfangen. Hierbei muss die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet) erfüllt werden. Aus allen Anmeldungen trifft die Euregio Rhein-Waal daher eine Auswahl an Personen, die an der Präsenzveranstaltung mitwirken können. Sie erhalten eine persönliche Einladung. Alle anderen Teilnehmer können die Veranstaltung digital besuchen, den Vorträgen beiwohnen, mit den Hochschulen in Kontakt treten und Fragen stellen. Den Link zur digitalen Teilnahme erhalten die Besucher rechtzeitig per E-Mail. Auf der Website finden sich auch alle Informationen zum Programm, den Studiengängen und den teilnehmenden Hochschulen.
Der Deutsch-Niederländische Hochschultag ist eine Aktion der Euregio Rhein-Waal in Kleve, finanziert aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Projektes EURES/EaSI.
Wer sich für ein Studium interessiert, für den kann sich bei der Suche nach dem passenden Studienplatz auch ein Blick in die Niederlande lohnen. Aus diesem Grund organisiert die Euregio Rhein-Waal gemeinsam mit dem Institut für Studienberatung EDU-CON den Deutsch-Niederländischen Hochschultag 2019. Schülerinnen und Schüler aus der Grenzregion und dem Ruhrgebiet haben die Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten eines Studiums im Nachbarland zu informieren. Verschiedene Hochschulen aus beiden Ländern präsentieren sich am Samstag, 16. November, von 11 bis 15 Uhr im Haus Schmithausen/Euregio-Forum in Kleve.
Bei insgesamt vier Vorträgen erfahren die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes über ein Studium auf der anderen Seite der Grenze. Zunächst erhalten sie Tipps zum Studieren in Deutschland und im Ausland, beispielsweise Bewerbungsfristen, Finanzierung, Wohnen, Krankenversicherung, aber auch die Zeit nach dem Studium, die meist schneller kommt, als man denkt. Anschließend wird explizit der Bereich „Studieren in Holland“ thematisiert. Es folgen zudem die Vorträge „Medizin und Psychologie studieren“ und „Studienfinanzierung in Holland und Deutschland“.
Im Rahmen eines Markts der Möglichkeiten stellen sich parallel zehn Hochschulen aus Deutschland und den Niederlanden den Teilnehmern vor. Sie können sich über die verschiedenen Studiengänge der einzelnen Einrichtungen informieren, welche Voraussetzungen sie mitbringen müssen und worin die Unterschiede zu einem Studium im eigenen Land liegen.
Steuern, Rente, Krankenversicherung, Kindergeld… Alles Dinge, an die man denken muss, wenn man ins Nachbarland auswandern möchte oder dort eine Arbeitsstelle annimmt. Dafür organisiert der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal jeden letzten Dienstag im Monat eine Beratungssprechstunde, bei der Experten kostenlos Rede und Antwort stehen. Welche Fragen werden häufig gestellt? Und was schätzen die Experten an der Sprechstunde? Die Berater im Interview.
Ein Job im Nachbarland – wo fängt man da bloß an? Bei der Sprechstunde des GrenzInfoPunktes können Stefanie Rösing (Werkgeversservicepunt Achterhoek) und Sophie Niebergall (Bundesagentur für Arbeit Kleve und EURES-Beraterin) bei der Suche helfen. „Viele Arbeitsuchende finden es schwierig, sich zu bewerben – vor allem, wenn sie das schon eine längere Zeit nicht mehr gemacht haben. Sich im Ausland zu bewerben, geht dann natürlich noch einen Schritt weiter“, erzählt Niebergall. „Wir stehen Arbeitssuchenden zur Seite. In Deutschland ist es auch so, dass man allerlei Zertifikate und Zeugnisse bei der Bewerbung mitschicken muss, während in den Niederlanden ein Anschreiben und der Lebenslauf meist ausreichen.“ „Wir weisen die Bewerber auch immer darauf hin, wie wichtig es ist, die Sprache des Ziellandes zu lernen“, ergänzt Rösing.
Viele Fragen zur Steuererklärung
Steuern sind ein Thema, um das man auch beim Arbeiten im Ausland nicht herumkommt. Helen Huls, Dirk Kiers und Laurens Tomassen vom niederländischen Belastingdienst (ähnlich dem Finanzamt) können sich über zu wenig Anlauf während der Sprechstunde nicht beschweren: „Wir haben immer viele Ratsuchende, aber im Frühjahr ist der Ansturm besonders groß“, so Huls. „Dann ist nämlich wieder die Steuererklärung fällig.“ Kiers erklärt, dass dabei bestimmte Fragen immer wieder auftauchen: „Wenn Arbeitnehmer in dem einen Land wohnen und im anderen arbeiten, fragen sie sich häufig, in welchem Land ihr Gehalt versteuert wird. Und manche Menschen arbeiten sogar in zwei oder drei Ländern – dann wird die Beantwortung der Fragen natürlich nochmal komplizierter.“ „Aber wir lernen auch bei jeder Sprechstunde etwas Neues“, ergänzt Tomassen. „Das macht für uns die Beratung hier aus!“
Das A und O: Offen für die andere Kultur sein!
Wer im Nachbarland arbeitet oder wohnt, sieht sich auch unweigerlich mit kulturellen Unterschieden zwischen den Ländern konfrontiert. Für die Herausforderungen, die eine Auswanderung auf diesem Gebiet mit sich bringt, steht die interkulturelle Trainerin Ingeborg Lindhoud bei der GIP-Sprechstunde beratend zur Seite. „Ich beginne ein Gespräch meistens mit der Frage, ob meinem Gegenüber selbst schon kulturelle Eigenheiten im Nachbarland aufgefallen sind – etwa beim Bewerbungsprozess“, erzählt Lindhoud. „Darauf kann ich dann aufbauen: Wie schätzen Sie diese Erfahrung ein? Was ist Ihnen sonst noch aufgefallen? So wird für mich deutlich, in welchen Bereichen die Person noch Tipps braucht.“ Ein immer wiederkehrendes Thema in ihren Beratungsgesprächen ist der Umstand, dass Niederländer sich viel schneller Duzen als Deutsche. Auch Lindhoud betont in jedem Gespräch, wie wichtig es ist, die Landessprache zu lernen. „Mein wichtigster Tipp: ohne Vorurteile und mit einer offenen Haltung in der neuen Umgebung starten.“
Viel Unsicherheit bezüglich Krankheit im Ausland
Besucher der Sprechstunde mit Fragen rund um die Themen Arbeitsverträge, Krankheit und Rechte von Arbeitnehmern finden bei Hans Theunissen (FNV) und Manfred Artz (DGB) ein offenes Ohr. Die Mitarbeiter der niederländischen und deutschen Gewerkschaften erzählen, dass es bei den Ratsuchenden viel Unsicherheit gibt, wenn es um krankheitsbedingte Ausfälle im Nachbarland geht. „Viele Grenzarbeiter wissen zum Beispiel nicht genau, wie sie sich krankmelden müssen. Im Fall von langwieriger Krankheit ist der Arbeitgeber in den Niederlanden zum Beispiel viel länger verpflichtet, weiter das Gehalt zu zahlen“, erzählt Theunissen. „Das ist ein Thema, zu dem es hier immer viele Fragen gibt.“
Unterschiede bei der Familienversicherung
Wie steht es denn mit der Krankenversicherung, wenn man einen Job im Nachbarland annimmt oder auswandert? Auch auf diesem Gebiet gibt es wieder Unterschiede zwischen dem deutschen und dem niederländischen System, wie Saskia Lamers (BARMER Krankenkasse) weiß: „In den Niederlanden ist man zum Beispiel bis zum 18. Lebensjahr bei den Eltern mitversichert, danach nicht mehr. In Deutschland können junge Erwachsene auch noch länger von der Familienversicherung profitieren und es gibt mehr Möglichkeiten. Das sorgt für viele Fragen. Außerdem wollen viele Grenzarbeiter gerne wissen, wo sie versichert sind, wenn sie in dem einen Land wohnen und in dem anderen arbeiten.“ Lamers mag ihre Beraterfunktion beim GrenzInfoPunkt: „Es macht mir wirklich Spaß, hier Rat geben zu können. Es tauchen immer wieder neue Fragen auf und ich habe den Eindruck, den Menschen wirklich helfen zu können.“
Erleichtert auf den Heimweg
Nadine Sommer (Bureau Duitse Zaken/Sociale Verzerkeringsbank) ist da der gleichen Meinung wie Saskia Lamers. Ihr werden vor allem Fragen über Rentenaufbau, Kindergeld, Krankenkasse und Arbeitslosengeld gestellt. „Ich finde die Arbeit hier sehr dankbar. Die Menschen, die zur Sprechstunde kommen, sind teilweise schon lange auf der Suche nach Informationen und haben schon verschiedene Stellen abgeklappert. Viele ihrer Fragen kann ich dann oft mit einem Mal aufklären, was für Erleichterung sorgt. Und wenn ich die Antwort mal nicht kenne, bin ich hier bei der Sprechstunde von genug Experten umgeben, die ich direkt ansprechen kann!“
Wenn Sie Fragen über das Wohnen, Arbeiten oder Studieren im Nachbarland haben, können Sie diese neben unserer offenen Sprechstunde auch im persönlichen Einzelgespräch stellen. Termine können unter gip@euregio.org oder 02821 – 793079 vereinbart werden.